So gelingt der Saisonwechsel im Kleiderschrank

Zu kalt für Leinen, zu warm für die dicke Winterjacke: Im Oktober steckt so mancher Kleiderschrank zwischen zwei Jahreszeiten fest. Statt alles auszuräumen, hilft jetzt eine einfache Strategie: Hochsommer wegpacken, Übergangsteile behalten und nur dort ergänzen, wo wirklich etwas fehlt.

Was kann jetzt guten Gewissens in die Kiste? 

Alles, was ausschließlich nach Hochsommer aussieht, darf Platz machen: Bademode, Strandkleider, sehr luftige Shorts, offene Sandalen und Teile, die sich kaum mit wärmeren Schichten kombinieren lassen. Sauber und vollständig trocken verstaut, können sie bis zum Frühjahr aus dem Blickfeld verschwinden. Gerade bei wenig Stauraum schafft das schnell erstaunlich viel Platz. 

Wie bleibt Sommerkleidung bis zum Frühjahr frisch? 

Bevor die Sommergarderobe verschwindet, sollte alles frisch gewaschen und vollständig trocken sein. Denn selbst kleine Schweiß- oder Deorückstände können während der Lagerung unangenehme Gerüche und Flecken verursachen. Platzsparend sind verschließbare Aufbewahrungsboxen oder Vakuumbeutel, die das Volumen deutlich reduzieren. Allerdings eignen sich Letztere vor allem für robuste Textilien. Empfindliche Stoffe, Leder und Kleidungsstücke, die ihre Form behalten sollen, werden besser locker und geschützt verstaut. Ein trockener, möglichst temperaturstabiler Lagerplatz verhindert böse Überraschungen beim nächsten Saisonwechsel. 

Welche Sommersachen sollten draußen bleiben? 

T-Shirts, Hemden und Blusen, Jeans, leichte Kleider und Sneaker haben noch lange nicht ausgedient. Sie bilden jetzt die Basis fürs Layering: T-Shirt plus Strickjacke, Hemd unter Pullover, Kleid mit Strumpfhose und Boots oder Jeans mit Strick und Mantel. 

Auch bei Männern bleiben Shirts, Hemden und leichte Overshirts perfekte Begleiter unter wärmeren Jacken. Die einfache Regel lautet: Was sich gut unter Strick, Jacke oder Mantel tragen lässt, bleibt griffbereit. 

Welches neue Teil lohnt sich im Herbst? 

Wenn tatsächlich etwas Neues einziehen soll, dann am besten ein Teil, das viele vorhandene Looks verändert. Ein guter Kandidat ist die Baggy- oder Wide-Leg-Jeans. Weite Silhouetten gehören diesen Herbst zu den wichtigen Denim-Trends und lassen sich lässig ebenso tragen wie angezogen. Auch Stars setzen derzeit verstärkt auf Baggy, Bootcut und Wide Leg. 

Die Herbstgarderobe clever ergänzen 

Manchmal reichen schon eine gut sitzende Jeans oder eine vielseitige Übergangsjacke, um vorhandene Lieblingsstücke wieder ganz anders zu kombinieren. Wer die Garderobe für Herbst und Winter gezielt ergänzen möchte, findet bei den  

Mode-Gutscheinen für Damen und Herren passende Shoppingmöglichkeiten und aktuelle Gutscheinangebote verschiedener Marken. So bleibt nicht nur mehr Platz im Kleiderschrank, sondern im Idealfall auch mehr Geld im Börserl.

So wird der Saisonwechsel nicht zum Großeinkauf: Ein Teil verschwindet in der Kiste, vieles bleibt – und wenige klug gewählte Herbststücke machen aus der Sommergarderobe einen komplett neuen Look.

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