Die Geschichte wiederholt sich schneller, als man denken kann. Wegen der Ölkrise drohen Fahrverbote und Tempolimits. Das hatten wir doch schon einmal. Um den Verbrauch von Öl und Gas zu bremsen, empfehlen Experten Sofortmaßnahmen, wie Bildung von Fahrgemeinschaften, benzinsparende Fahrweise, Homeoffice oder die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel. Als wenn wir das nicht schon jahrelang praktiziert hätten. Wir steuern auf eine veritable Energiekrise zu und niemand wird verschont bleiben. Der erhoffte Wirtschaftsaufschwung ist abgesagt, die Spritpreisbremse eine Farce. Das Doppelbudget beschert uns demnächst ein neues Sparpaket. Harte Sparmaßnahmen stehen ins Haus, müssen doch mehr als 2 Milliarden eingespart werden. Die Österreicher müssen den Gürtel enger schnallen, damit die Spendierhosen besser passen. Die Wirtschaft hätte sich erholt, die Inflation wäre gesunken, die Budgetsanierung auf Kurs und in Österreich würden wieder Milch und Honig fließen, wenn, ja wenn uns dieser „unnötige und dumme Krieg“ (Originalton Marterbauer) nicht dazwischengekommen wäre. Und da wären ja noch die Eurofighter, die, in die Jahre gekommen, unseren Luftraum bald nur noch vom Boden aus schützen können. Eine Neuanschaffung würde 10 Milliarden Euro kosten. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!, sagte man den Kindern in alter Zeit. Jetzt als Erwachsene wissen sie es genau: Vor lauter Not bleibt keine Zeit mehr zum Sparen.
Marjan Pandel-Nittnaus, Langenzersdorf
Erschienen am Mi, 25.3.2026
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