Amtswege werden digital, Behörden bleiben menschlich. Zu den Leserbriefen von Haribert Isepp (Spittal an der Drau) und Ingrid Ederer (Hollabrunn) zur Digitalisierungsreform (beide Sonntag, 15. 3. 2026) möchte ich Folgendes anmerken: Der Wunsch nach verständlichen Formularen und mehr Bürgernähe ist absolut berechtigt. Genau daran arbeiten wir: Amtswege sollen klarer, einfacher und nachvollziehbarer werden. Bei diesem Vorhaben kann die sinnvolle Nutzung von modernen Technologien – zum Beispiel bei der Übersetzung von Formularen in mehrere Sprachen – eine große Erleichterung darstellen. Natürlich wird es weiterhin möglich sein, sich als Bürgerin und Bürger auch persönlich an Mitarbeitende vor Ort zu wenden. Im Vordergrund steht die Schaffung eines zusätzlichen Angebots durch die Stärkung der Digitalisierung: Viele Menschen müssen Behördenwege zwischen einem sehr dicht getakteten Alltag und unterschiedlichen Verpflichtungen erledigen. Sich dabei nicht an Öffnungszeiten orientieren zu müssen, ist nur einer der Vorteile des digitalen Amtsweges. Mit einem KI-gestützten Chatbot, der beim Verstehen von Formularen, beim Ausfüllen und beim Einreichen von Anträgen unterstützt, soll das künftig noch einfacher werden. Digitalisierung in diesem Bereich bedeutet daher nicht weniger Bürger:innen-Nähe, sondern schlicht und einfach mehr Möglichkeiten zur Auswahl für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.
Jörg Leichtfried, Staatssekretär Verfassungsschutz, per E-Mail
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