In den letzten Jahren ist das Thema der steigenden Lebenserwartung und des länger anhaltenden Arbeitens in Österreich zu einem zentralen Diskussionspunkt geworden. Während viele Menschen in der Vergangenheit mit dem Gedanken aufwuchsen, mit 60 oder 65 Jahren in den Ruhestand zu gehen, zwingt uns die Realität heute, diese Vorstellungen zu überdenken. „Arbeiten bis 70“ wird immer mehr zur Norm, denn die Bevölkerung in Österreich altert. Immer weniger junge Menschen müssen für eine zunehmende Anzahl älterer Menschen aufkommen. Diese Veränderung führt dazu, dass die Finanzierungsmodelle der Pensionen auf der Kippe stehen. Wer heute in den Arbeitsmarkt eintritt, sieht sich häufig mit der Aussicht konfrontiert, bis zum Alter von 70 Jahren aktiv arbeiten zu müssen, um eine angemessene Rente zu sichern. Da wird kein Weg vorbeiführen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gesellschaft und die Wirtschaft in Österreich auf diesen Wandel einstellen werden.
Wolfgang Gottinger, Graz
Erschienen am Do, 19.2.2026
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