Das freie Wort

Ist das noch mein Land?

Ist das noch mein Land? Diese Frage haben sich kürzlich zahlreiche linke österreichische Künstler und Altpolitiker gestellt und sich damit gegen eine Mitte-rechts-Regierung ausgesprochen. Sie haben gewonnen. Vorerst zumindest. Ich gratuliere! Aber als liberal-konservativer Bürger und langjähriger braver Steuerzahler und somit Systemerhalter dieses Landes steht man jetzt vor derselben Frage. Darf man in unserem Land noch konservativ denken und reden? Und scheinbar hat auch der amerikanische Vizepräsident Sorge um die Entwicklung und die Meinungsfreiheit in Europa. Muss man sich jetzt wieder die Neiddebatten des Herrn Babler über fünf Jahre anhören und eine noch größere Umverteilung zu Leistungsunwilligen mitfinanzieren? Muss man weiter dabei zusehen, wie beitragszahlende Patienten auf wichtige Versorgung wie Bittsteller warten müssen, während die Ambulanzen und Spitalsabteilungen mit Nichtzahlern verschiedenster Herkunft überfüllt sind und diese dort trotzdem bestens versorgt werden. Alles geduldet – nein gewünscht – vom zuständigen linken Stadtrat Hacker in Wien. Muss man sich weiter mit der steigenden Kriminalität, Messerstechereien, Vergewaltigungen von Mädchen und Amokfahrten in unschuldige Menschengruppen abfinden? Dies nur deswegen, weil man illegale Migranten – also Leute, die nach dem Gesetz gar nicht da sein dürften – aufgrund des Schengenabkommens nicht abschieben darf, während jeder Österreicher schon bei der kleinsten Übertretung zur Kasse gebeten wird. Dass man Abkommen auch ändern kann, ist für Linke keine Überlegung wert. Anstatt energischen Handelns nach solchen Vorfällen gibt es salbungsvolle , aber wenig hilfreiche Worte von Politikern für die Opfer und deren Familien. Und was machen die Linken in der Situation? Sie demonstrieren gegen rechts (!) und fordern Solidarität mit den Migranten und nicht mit den Opfern! Dies unter Mithilfe der Omas gegen Rechts, die sich eigentlich um die Sicherheit, Gesundheit und gute Schulbildung ihrer Enkerln sorgen sollten. Nein, dies wirkt eher wie eine weitere Einladung zum Kommen fremder Kulturen in unser Schlaraffenland. Wie viele Menschen müssen wir eigentlich noch opfern, um unser asylantenfreundliches Image zu erhalten? Und ist man wirklich ein Rechtsextremist, nur weil man die EU kritisiert? Ist es tatsächlich unanständig, wenn man festhält, dass die Wirtschaft Europas insbesondere mit dem Green Deal längst zum ökonomischen Museum der Welt geworden ist, das längst von Indien, China und jetzt wieder Amerika überrollt wurde. Und ist man wirklich ein Schlechtmensch wenn man die Meinung vertritt, dass man einen Krieg nur mit Gesprächen beenden kann und man sich dabei in der Regel den Gesprächspartner – in diesem Fall Putin – nicht aussuchen kann. Ist man nur dann ein Gutmensch, wenn man den naiven Glauben hat, dass die Ukraine den Krieg gegen die Atommacht Russland gewinnen muss, koste es, was es wolle? Meinungsfreiheit darf auch künftig nicht nur für linke Gutmenschen gelten, sondern auch für Konservative. Eigentlich logisch. Trotzdem bleibt es wohl nur ein frommer Wunsch, dass linke Medien – insbesondere der von allen Einwohnern finanzierte ORF – endlich zu einer objektiven Berichterstattung zurückfinden und auch über Probleme von Konservativen und Mittelständlern objektiv berichten.

Dr. Peter Kozlowsky, Auersthal

Erschienen am So, 16.2.2025

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