Was man jetzt täglich in Deutschland anlässlich der Fußball-EM erlebt, ist nichts anderes als das, was ständig verteufelt wird, nämlich maßhaltender Nationalismus, auch Patriotismus genannt. Diese Einstellung hat, wie vor allem Sportereignisse immer wieder eindrucksvoll beweisen, durchaus Konjunktur und ist auch nicht verwerflich, solange man sich im moderaten Rahmen bewegt. Selbstverständlich stehen die Schlachtenbummler, die teilweise erhebliche Anfahrtswege in Kauf genommen haben, hinter ihren Mannschaften und zeigen das auch akustisch und optisch, indem sie z. B. ihre Landesfarben zur Schau tragen oder die Landeshymnen mitsingen. Ein positives Nahverhältnis zum eigenen Land und den Mitbürgern ist durchaus semantischer Bestandteil der in jüngster Zeit in Frage gestellten Normalität, wobei Dispute wie zwischen Serben, Albanern und Kroaten anlässlich eines Spiels die regelbestätigende Ausnahme sind. Problematisch wird es dann, wenn diese Einstellung zur Abwertung und sogar Diskriminierung anderer Länder oder sogar zu Gewaltausbrüchen führt.
Mag. Martin Behrens, per E-Mail
Erschienen am So, 23.6.2024
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