Ich habe einen leisen Verdacht, und zwar, wenn Österreicher vor dem EU-Plenum in Straßburg sprechen, nicht sehr viele zuhören wollen. Vom Zusehen kann auch keine Rede sein, denn als der damalige österreichische Erweiterungskommissar Johannes Hahn eine Rede hielt, waren gezählte sieben Mandatare und -innen – von über 700! – anwesend, die fast alle mit gesenkten Köpfen an ihren Handys herumdrückten. Selbes Bild, als Othmar Karas, immerhin erster Vize-Präsident, seine Abschiedsrede dort hielt. Das gleiche Abwesenheits-Debakel musste einmal der ehemalige Präsident Jean-Claude Juncker erleben und zuckte deswegen völlig aus und bekam einen Wutanfall. Er drohte, dort nie wieder eine Rede zu halten! Das würde ich auch den österreichischen Mandataren raten, damit sie einer weiteren Blamage entgehen und ihre Unwichtigkeit nicht gar so zum Vorschein kommt. Die EU wurde und wird auch weiterhin von Frankreich und Deutschland dominiert, und die kleinen Länder haben dort kein Leiberl. Es sei denn, man heißt Victor Orbán und spuckt denen manchmal gehörig in die Suppe!
Josef Blank, Elsbethen
Erschienen am So, 16.6.2024
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