Rund 80.000 Teilnehmer aus 198 Staaten jetten, größtenteils mit Privatjets, zur diesjährigen Klimakonferenz (COP28) in Dubai. Abgesehen von den Unsummen an Reisekosten, ist es anscheinend völlig egal, dass für die Flüge Hunderte Tonnen CO2 anfallen. So viel zum Klimaschutz. Das Gastgeberland ist der siebentgrößte Ölförderer der Welt, bei Erdgas belegt Dubai den 15. Platz, und noch dazu wurde Sultan Ahmed Al Jaber, der Chef des staatlichen Ölkonzerns ADNOC, zum Präsidenten der Konferenz bestimmt. Schon im Vorfeld ist leider durchgesickert, dass der Gastgeber mit 15 anderen Staaten über zukünftige Öl- und Gasdeals Gespräche führen möchte. Ziel dieser Klimakonferenz sei, laut unserem BP, vor allem der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (Kohle, Öl, Gas) und ein rascher Umstieg auf erneuerbare Energie. So viel zur Glaubwürdigkeit. Schlussendlich wird es, wie üblich bei allen vorigen Klimaschutzkonferenzen, ein zähes Ringen um ein Abschlusspapier geben, in dem keine konkreten Maßnahmen stehen und mit dem alle Teilnehmer „leben“ können.
DI Anton Wildpert, Fels
Erschienen am Sa, 2.12.2023
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