Das freie Wort

EU-Beitritt: Versprechen und Wirklichkeit

Die Aufzählung der Politiker-Versprechen vor dem EU-Beitritt, schließlich ihre Verwirklichung und die versprochenen Vorteile, die uns die EU bringen sollte, sagen alles! Die folgende Auswahl sollte uns zu denken geben: „Es ist wichtig, dabei zu sein, sonst kann man nicht mitentscheiden“: Österreich kann in der EU zwar reden, aber niemand hört zu! „Der Schilling ist unantastbar“: Ohne zu fragen wurde uns der Euro „aufs Aug gedrückt“, und heuer sind es bereits 20 Jahre, dass man bei uns diesen (T)Euro eingeführt hat! „Der berühmte Ederer-Tausender bringt jedem Österreicher etwas“: Auf diese umgerechnet 70 Euro warten die Österreicher heute noch! „Die anonymen Sparbücher sind in Stein gemeißelt“: Geheimes Sparen gibt es schon lange nicht mehr, denn unsere Konten sind derart transparent, dass man selbst aus Amerika noch hineinschauen kann! „Den Transitverkehr können wir selber drosseln“: Fahrverbote werden durch den EuGH bekämpft, selbst wenn sie aus Umweltgründen verhängt werden! „Die Hilfe für Griechenland ist einmalig und wird für uns ein gutes Geschäft sein“: Das gute Geschäft entpuppte sich als riesiges Verlustgeschäft! Der ESM ist zeitlich begrenzt und kommt mit insgesamt 400 Milliarden Euro aus! Also alles nur Märchen (oder bewusste Unwahrheiten?), die uns die „Lügner“ in Brüssel und ihre glühenden Vertreter in Österreich so lange erzählten und erklärten, bis wir sie glaubten! Ich will gar nicht mehr daran denken, was uns noch alles versprochen wurde, und dass wir – dank dieser EU – nun sogar noch nach und nach unser schwer erspartes Geld verlieren werden. Kennen Sie übrigens den alten (abgewandelten) kommunistischen Witz? Frage an Radio Eriwan (Jerewan): „Wo steht die Weltwirtschaft?“ Antwort: „Am Abgrund.“ Zusatzfrage: „Wo steht die EU?“ Antwort: „Wie immer, einen Schritt voraus“!

Mag. Anton Bürger, per E-Mail

Erschienen am Fr, 28.1.2022

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