Das freie Wort

Unmenschliche Forderung

Arbeitslosen Personen soll laut mehreren Wortmeldungen „türkiser Politiker“ das Arbeitslosengeld gekürzt werden, wenn sie eine angebotene Arbeit nicht annehmen – eine unmenschliche Forderung. Abgesehen davon ist das Arbeitslosengeld eine Versicherungsleistung (keine Sozialleistung), auf die man Anspruch hat, wenn das Ereignis Arbeitslosigkeit eintritt. Zusätzlich dazu besteht laut Arbeitslosenversicherungsgesetz auch ein Berufsschutz während der ersten 100 Tage des Arbeitslosengeldbezuges. Der Großteil der arbeitsuchenden Menschen will arbeiten, was aber nicht gleich alle „hurra, ich habe eine Arbeit“ aufschreien lässt, sind die Arbeitsbedingungen, die Bezahlung oder die Entfernung der angebotenen Arbeit vom Wohnort der Familie. Sind das für Politiker keine nachvollziehbaren Gründe?

Hans Riedler, Linz

Erschienen am Sa, 4.9.2021

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