Das freie Wort

Brief an die Schwester

All jene, die diese Pandemie verneinen, mussten noch nie um einen geliebten Menschen weinen. Was stört es sie, wenn irgendwo, irgendwer stirbt. Sie haben Corona einfach nicht kapiert. Eine Frau, die sich wochenlang fiebrig in ihrem Schmerze windet – und neben ihr im Zimmer, die Seele ihres Mannes leis’ entschwindet. Der Mann ist tot, es drückt der Schmerz. Sie wird gesund, jedoch gebrochen ist ihr Herz. Die Trauer bedrückt sie lange Zeit. Lieber Skeptiker, denk nach, vielleicht warst du es, der das Virus brachte, bist du für diese Last bereit? Wird aus deinem Familienverband ein Mensch entrissen, dann wirst auch du die Wahrheit wissen. Die Zahl der Opfer steigt von Tag zu Tag, vielleicht kommt die Zeit, wo jeder es verstehen mag. Der Tod eines geliebten Menschen lässt niemanden kalt. Liebe Schwester, bleibe stark, wie immer halt. Irgendwann wird jeder einen kennen.

Erich Braunmüller, per E-Mail

Erschienen am Sa, 4.9.2021

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