SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ist nicht zu beneiden, aber es ist bewundernswert, wie sie sich hartnäckig gegen alle Querelen in ihrer Partei behauptet. Im „Sommergespräch“ versuchte sie, alle Unstimmigkeiten in der SPÖ kleinzureden, und sie sprühte vor Kampfgeist. Aber Tatsache ist leider, dass die einst staatstragende und erfolgreiche Sozialdemokratie in einer schweren Krise steckt. Da nützt es auch nicht viel, wenn man als „Parteiprogramm“ nur an der Kurz-Regierung herumnörgelt oder die Frage über eine Impfpflicht mit einem klaren „Jein“ beantwortet. Die Türkisen haben auf ihrem Parteitag vorgezeigt, wie man eine Partei zusammenhält – auch wenn die Gegner deshalb vor Wut und Neid zerplatzen und von einem Wahlergebnis à la Nordkorea reden. Gerade in der SPÖ waren Parteidisziplin und geschlossenes Auftreten früher immer ein ungeschriebenes Gesetz. Leider wird unser Land aber auf eine Sozialdemokratie mit Regierungsverantwortung noch einige Zeit warten müssen, denn jetzt regieren in der Partei nur Zank und Wadlbeißerei.
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am Do, 2.9.2021
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