Wie sicher leben wir innerhalb unserer sogenannten zivilisierten Welt, wenn es Supermächte wie USA, Großbritannien, Deutschland usw. nicht einmal schaffen, die eigenen Staatsbürger rechtzeitig und geordnet aus Kabul abzuziehen, geschweige denn jenen zu helfen, die nun damit zu rechnen haben, dass sie rasch aufgrund ihrer „westlichen Art“ gerichtet werden? Zum Allgemeinzustand in Afghanistan ist zu sagen, dass es der zivilisierten Welt nun relativ egal geworden ist, was mit Millionen von Afghanen und diesem Staat an sich passiert. Diese Kälte haben wir entwickelt, so sind wir, siehe auch Äußerungen unseres Innenministers zum Thema Abschiebungen. Aber wenigstens unsere ach so zivilisierte Welt sollten wir schützen können, oder? Auch unsere Staatsgrenze wurde 2015 faktisch überrannt und wird auch aktuell von Hunderten uns völlig unbekannten Menschen überschritten. Wir brauchen endlich eine Politik der Ehrlichkeit, eine Politik, die tatsächlich handelt und nicht nur von einer geschlossenen Balkanroute erzählt. Die Virus-Krise meistert die Politik so halbwegs, und würde sie diesen Einsatz auch im Klimaschutz und in Bezug auf Flüchtlinge und Migration generell einbringen, wir wären wesentlich weiter, als wir jetzt sind. Und daher weniger gespalten!
Günter Österer, Salzburg
Erschienen am Fr, 20.8.2021
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