Mit großem Interesse habe ich den Beitrag von Dr. Tassilo Wallentin in der Sonntagsbeilage der ,,Krone“ über das dramatische Bienensterben gelesen. Es ist eine trügerische Idylle, wenn ausschwärmende Bienen im Frühling die blühenden Obstbäume und viele Blumen bestäuben, denn seit Jahren beobachten Forscher ein weltweites Bienensterben. Obwohl die fleißigen Insekten für die weltweite Lebensmittelproduktion eine essenzielle Rolle spielen und somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sind, tragen der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, fehlende Nahrungsquellen, Parasiten wie die Varroamilbe und der Verlust des natürlichen Lebensraumes dazu bei, dass das Bienensterben beschleunigt wird. Umso wichtiger ist es daher, dass endlich zum Schutz der Bienen gehandelt wird. Ein umfassendes Pestizid-Verbot müsste dabei oberste Priorität haben. Der Worte sind nämlich schon genug gewechselt, jetzt müssen auch einmal Taten folgen. Wie schrieb Einstein ganz treffend: Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Mo, 12.4.2021
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