Im „Krone“-Interview sagt Blümel, als er auf das Naheverhältnis zu Personen der Novomatic hingewiesen wird, dass es seine Aufgabe ist, mit Unternehmen in Kontakt zu sein. Ich bin mir sicher, dass 99% der Unternehmer, der vielen EPUs und KMUs in Österreich von diesem Kontakt nur träumen können. Ganz zu schweigen von den Arbeitnehmern, Pensionisten und den vielen anderen Menschen in diesem Land, die ebenso hier leben und Steuern zahlen. Er führt damit perfekt aus, für wen die ÖVP steht, und vor allem für wen er und die ÖVP nicht stehen. Sie stehen nicht für 99,99% der Menschen, die hier in Österreich leben und arbeiten. Sie stehen für ein paar Privilegierte, für ein paar Reiche und Mächtige. Blümels Aufgabe ist es, dass diese noch reicher, noch mächtiger werden. Und dafür bekommen sie natürlich exklusiven, direkten Zugang. Die Menschen in Österreich sind Blümel und der ÖVP vollkommen egal. Das zeigen die SMS-Protokolle mehr als deutlich. Und noch eines zu seiner Schuld: Es muss kein Geld geflossen sein – wobei der riesige Haufen von ÖVP-nahen Vereinen schon ein nettes Vehikel wäre, um das zu verschleiern. Für den Tatbestand der Bestechung reicht es aus, wenn ein Vorteil versprochen wurde. Blümel hat einen Termin vermittelt, um für die Novomatic ein Problem zu lösen, und es wurden Spenden versprochen. Ich denke, das wird sehr eng für unseren Finanzminister der Reichen und Mächtigen.
Andreas Laszakovits, per E-Mail
Erschienen am Sa, 13.2.2021
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