Das freie Wort

Ungeliebter Maskenzwang

Das Liebkind unserer Politiker ist die Maskenpflicht. Wenn man mit diesem Maskenzwang in den öffentlichen Einrichtungen (Bau- und Supermärkte, Möbelhäuser, Banken, Apotheken, Verkehrsmittel etc.) die Infektionszahlen wirklich hätte senken können, dann gäbe es wohl diese Pandemie nicht, weil diese ja durch das Tragen des MNS ausgehungert worden wäre. Doch so war es nirgends, die Infektionszahlen sind völlig unbeeindruckt gestiegen und steigen weiter an. So betrachtet, trägt der Maskenzwang kaum zur Eindämmung der Pandemie bei, zumal er oft an den falschen Orten gilt, wo ohnehin große Abstände bestehen. Ich bin deshalb für die situative Maskenpflicht, die auch für alle Bürger gelten muss. Diese bedeutet, dass überall, wo der Mindestabstand, sagen wir mal zwei Meter, nicht eingehalten werden kann, der MNS angelegt werden muss. Ein Beispiel: Dazu gehört in den Geschäften der Verkäufer-Kundenkontakt, die Warteschlange an der Kasse, aber nicht das Flanieren in den Shoppingmalls außerhalb der einzelnen Geschäftslokale, in den Möbelhäusern das Gustieren, aber auch der Gang aufs WC in den Restaurants, weil man diesen Weg alleine zu gehen pflegt. Das Virus wird uns nicht mehr verlassen, wir müssen lernen, damit zu leben, wie wir es mit dem jährlich mutierenden Grippevirus getan haben. Mit sinnbefreiten Maßnahmen von medizinischen Laien wird bloß immenser Schaden angerichtet, und das Virus hat es dann leichter, die hierdurch abwehrgeschwächten Menschen zu befallen.

Ing.DMet. Qrisu C. Stumpner, Liebenau

Erschienen am Mo, 19.10.2020

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