Schutz wird zu teuer

Personenschutz für Susanne Winter vor dem Aus

Steiermark
20.03.2008 09:04
Der Personenschutz für die Grazer FPÖ-Chefin Susanne Winter (Bild) und den SPÖ-Politiker und Präsidenten der ägyptischen Gemeinde, Soleiman Ali, hat den Steuerzahler täglich 10.000 Euro gekostet. Während Ali jetzt erfolgreich auf die Aufhebung seines Schutzes drängte, denkt die Exekutive nun auch an ein Ende der Bewachung von Winter.

Der Personenschutz von SPÖ-Politiker Soleiman Ali  wurde aufgehoben. "Ich habe das selbst vorgeschlagen, um den Steuerzahlern Geld zu ersparen", berichtet Ali. "Im Gegensatz zu FPÖ-Chefin Susanne Winter, die immer noch geschützt wird, war ich tatsächlich gefährlichen Situationen ausgesetzt. Das Rad meines Autos wurde gelockert, während in der Nacht immer wieder verdächtige Personen um mein Haus geschlichen sind."

Die Grazer FPÖ-Chefin solle, fordert Ali weiter, so couragiert sein und ebenfalls auf eine Aufhebung ihres Personenschutzes drängen. 

Winter denkt nicht daran
Daran denkt Winter nicht: "Ich würde mich aber sehr freuen, wenn mein Personenschutz aufgehoben werden würde. Denn das würde ja bedeuten, dass ich nicht mehr in Gefahr bin."

Bei der Exekutive räumt man ein, dass der Fall Winter komplexer gelagert sei, denkt aber über einen Bewachungs-Stopp nach. Noch in dieser Woche könnte eine Entscheidung fallen.

Tobit Schweighofer

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