13.12.2007 11:35 |

Erdrutsch Gmunden

Lage unverändert - Soldaten sollen helfen

Soldaten sollen helfen, den Erdrutsch in Gmunden unter Kontrolle zu bringen. Das Militärkommando Oberösterreich signalisierte Bereitschaft, dem Ansuchen der Stadt nachzukommen. Acht bis zehn Mann sollen bei den Arbeiten im unwegsamen Gelände, wo man mit schwerem Gerät nicht vorankommt, Unterstützung leisten, wünscht sich Karl-Heinz Kochem von der Gemeinde Gmunden. Ein entsprechendes Ansuchen an das Militärkommando sei bereits unterwegs.

Am Donnerstagvormittag war die Lage in Gmunden unverändert, so Kochem weiter, "es hat sich nichts dramatisch verändert". Am Freitag sollen neue Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise fallen, kündigte er an. Darüber werde man auch in einer Pressekonferenz informieren. Bis dahin stehen Besprechungen mit den Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung auf dem Programm.

Rund 30 der ursprünglich mehr als 50 evakuierten Häuser sind vorerst wieder bewohnbar. Tiefenbohrungen haben ergeben, dass der Untergrund fest und der Schwemmkegel stabil ist. Die Werte der 145 Messpunkte bei den betroffenen Gebäuden befinden sich im Toleranzbereich. Ob auch die restlichen Häuser vor Weihnachten wieder bewohnbar sein werden, stand vorerst nicht fest.

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