Sa, 23. März 2019
18.12.2017 10:10

Zwei Vorfälle

Brutale Attacken in Innsbruck: Messer als Waffe

Gefährlich raue Sitten herrschen im Nachtleben von Innsbruck. Nach einer folgenschweren Attacke mit einer Flasche in der Nacht auf Samstag, musste die Polizei Sonntag in den frühen Morgenstunden zweimal wegen schwerer Körperverletzungen ausrücken. In einem Fall stach ein Angreifer mit einem Messer zu.

Die berüchtigte Bogenmeile wurde am Wochenende ihrem Ruf als gefährliches Pflaster einmal mehr gerecht. Ein Südtiroler (27) geriet am Sonntag gegen 6 Uhr ins Visier von zwei aggressiven Männern. Zuvor hatten die Angreifer offenbar die Freundin des 27-Jährigen bedrängt. Der Südtiroler kam der Frau zu Hilfe und wollte das Duo vertreiben. Doch plötzlich blitzte in der Hand eines der Männer ein Messer auf.

Dann ging alles schnell: Der Angreifer (29) stach zu und fügte dem Opfer eine schwere Schnittwunde zu. Danach flüchteten die Täter. Der Verletzte wurde in die Klinik eingeliefert, wird aber mittlerweile wieder auf der Normalstation behandelt. Die Angreifer wurden von der Polizei gefasst. Beide Verdächtigen stammen aus Palästina.

Tritte mitten ins Gesicht

Der zweite Schauplatz war die Tschamlerstraße. Das Opfer ist ein ebenfalls 27-Jähriger, der sich gegen 4.30 Uhr gerade von einer Weihnachtsfeier in einem nahen Lokal auf den Heimweg machte. Drei Männer stellten sich dem Einheimischen aus dem Raum Innsbruck in den Weg. Auch in diesem Fall gab es zuerst einen Streit. Dann schlug einer der Fremden dem Mann ins Gesicht. Der Schlag war so heftig, dass das Opfer zu Boden stürzte. Mit Tritten traktierten die Angreifer - vermutlich Jugendliche - den am Boden Liegenden. Der 27-Jährige verlor das Bewusstsein und wachte erst in der Klinik wieder auf. "Zum Glück sind die Verletzungen nicht so schwer wie zuerst befürchtet", berichtet Ermittler Ernst Kranebitter von einer Gehirnerschütterung und einer Platzwunde. Die Täter flüchteten. Laut Zeugen soll einer der Angreifer dunkle Hautfarbe gehabt haben. Die Ermittlungen laufen.

Claudia Thurner, Kronen Zeitung

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