Nach Chaos in Linz:

300 Schadenersatz-Forderungen an ÖBB

300 Schadenersatz-Forderungen sind schon da, die ÖBB stellt sich vor allem nach dem Ende der Osterferien auf weitere ein. Da könnte die Bahn nach dem Chaos am vergangenen Freitag mit einem blauen Auge davonkommen. Immerhin waren nach einem Brand im Stellwerk 15.000 Fahrgäste zu Ferienbeginn gestrandet.

"Betroffene, die noch keine Forderungen gestellt haben, müssen keinen Stress vor den Osterfeiertagen haben. So schnell verjährt der Anspruch nicht", sagt ÖBB-Sprecher Bernhard Rieder.
Während man im Kundencenter am Freitag und Samstag mit doppelt sovielen Anfragen wie normal konfrontiert war, gingen bisher verhältnismäßig wenige Forderungen ein. Die ÖBB wollen vor allem jene entschädigen, die ein Ticket gekauft hatten und gar nicht mit dem Zug fahren konnten. Wer auf der Strecke  hängen blieb und mit Bussen weitertransportiert wurde, wird vermutlich - außer die Verspätung war sehr lange - kein Geld erhalten.

Schnellere Reaktion bei Krisen
In Einzelfällen könnten auf Kulanz S-Bahn-Kunden, die  von der Fahrgastverordnung ausgeschlossen sind, zu Entschädigungen kommen. Allerdings nur dann, wenn sie keine Dauerkarte haben und auch  kein Schienenersatzverkehr zur Verfügung gestellt wurde.
Künftig sollen bei ähnlichen Krisen der Infopoint am Bahnhof viel schneller besetzt und wichtige Informationen auf den Bildschirmen gesendet werden.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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