04.04.2017 07:57 |

Gerüchteküche

"Mass Effect": Bizarre Animationen von Fremdfirma?

Der jüngste Teil der beliebten Sci-Fi-Rollenspielreihe "Mass Effect" wurde von Spielern und Kritikern nicht restlos positiv aufgenommen. Viele Kleinigkeiten trüben den Spielspaß, besonders sauer stoßen vielen Spielern die bizarren Gesichtsanimationen mancher Charaktere auf. Von einem Insider wollen Gaming-Blogs nun erfahren haben, warum die Animationen so unfertig wirken.

Dem Insider zufolge habe das Entwicklerstudio Bioware auf Wunsch des Managements die Gesichtsanimationen der Charaktere in "Mass Effect: Andromeda" an eine externe Firma ausgelagert, berichtet das deutsche IT-Portal "Golem". Die hauseigenen Animatoren, die aus den letzten Teilen der Reihe eigentlich einiges an Erfahrung in diesem Bereich haben sollten, habe man stattdessen vor allem mit Rüstungen und Fahrzeugen betraut.

Die externe Firma, die für die Gesichtsanimationen zuständig gewesen sein soll, hatte eigentlich den Auftrag, Schauspieler zu digitalisieren und deren Gesichter anschließend digital nachzubearbeiten. Bei dieser Nachbearbeitung dürfte allerdings manches schief gegangen sein, über das Endprodukt machen sich derzeit viele Spieler lustig. Was genau passiert ist und warum Bioware nicht die Notbremse gezogen hat, ist allerdings unklar.

Outsourcing ist nichts Ungewöhnliches
Dem Bericht zufolge ist es prinzipiell nichts Ungewöhnliches, wenn bei einem Spiel die Animationen an externe Firmen ausgelagert werden. Viele gute Animatoren arbeiten selbstständig und werden von Spielestudios als Freelancer beschäftigt, außerdem sei es für Animatoren nicht unbedingt notwendig, täglich im Entwicklerstudio zu erscheinen. Dass Bioware die Gesichtsanimationen ausgelagert haben soll, muss also nicht unbedingt nur Kostengründe haben. Der Wahrheitsgehalt der Outsourcing-Gerüchte lässt sich überdies nur schwer überprüfen.

So oder so: "Mass Effect: Andromeda" hätte nach Ansicht vieler Kritiker und Spieler noch etwas reifen müssen. Mit etwas mehr Entwicklungszeit hätte Bioware möglicherweise manch bizarre Animation reparieren und auch den einen oder anderen Bug oder Designfehler ausbügeln können. Stattdessen hat man sich entschieden, das Spiel frühzeitig zu veröffentlichen, durchwachsene Kritiken bekommen und angekündigt, manches - etwa den arg kleinen Text - nachträglich per Update zu korrigieren.

 krone.at
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