Starker Typ

Australier überlebt Todes-Bisse

Ausland
13.10.2006 13:54
Ein Australier hat fünf Bisse einer hochgiftigen Todesotter überlebt. Der Mann griff während eines Urlaubs in Sydney in einem Wasserski-Zentrum nach der Schlange, weil er das Tier für eine harmlose Eidechse hielt. Die Otter, eine der giftigsten Schlagen der Welt, biss gleich fünf Mal zu.

Der 50-Jährige erlitt einen Herzinfarkt und wurde per Helikopter ins Krankenhaus gebracht und mit großen Mengen Gegengift versorgt. Er liegt zwar noch auf der Intensivstation, ist aber nach Angaben des Krankenhauses außer Lebensgefahr.

Todesottern werden nur knapp einen Meter lang. Anders als die meisten anderen Schlangen flüchten sie bei Annäherung nicht. Ihre Giftzähne sind bis zu 35 Millimeter lang. Das Gift kann die Atemmuskulatur lähmen. Die Schlangen sind in Australien gerade aus dem Winterschlaf erwacht.

Man sollte Schlangen grundsätzlich nicht unnötig in die Enge treiben, meinte eine Sprecherin des Reptilienparks in New South Wales, von wo das Gegengift für den Gebissenen herkam. „Die meisten Bisse, 80 bis 85 Prozent, bekommen Leute, die Schlangen fangen oder töten wollen“, sagte sie der Zeitung „Sydney Morning Herald“.

Symbolbild
 

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