Fr, 21. September 2018

Feuerwerk-Panne

01.01.2017 19:24

Graz hatte zu Silvester "viel Schwein"

Für viele Grazer ist das große Feuerwerk zu Mitternacht der Höhepunkt in der Silvesternacht. Diesmal ging etwas schief. Pyrotechnische Gegenstände hatten sich auf dem Edegger-Steg, der als Abschussrampe diente, explosionsartig entzündet. Statt nach oben schossen die Funken zur Seite in die Menschenmenge. Verletzt wurde niemand.

Im Internet kursierten am Tag danach Videos von dem Zwischenfall. Es grenzt an ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist. "Das hätte auch anders ausgehen können", meinte Brandrat Gerald Wonner von der Berufsfeuerwehr Graz, nachdem er das Video angesehen hatte. "Wenn die Effekte Personen getroffen hätten, wären Brandverletzungen unvermeidbar gewesen", ist er sich sicher.

Eher wenig los in der Innenstadt
In Anbetracht der massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht vor einem Jahr in Köln und dem Terroranschlag kurz vor Weihnachten in Berlin sind viele Steirer lieber zu Hause geblieben. Der Grazer Hauptplatz, der früher immer g’steckt voll war, war heuer nahezu menschenleer. Dabei war ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz, um die Partymeile in der Innenstadt abzusichern. Am Tag danach meinten viele, es seien mehr Polizisten als Feiernde unterwegs gewesen. Außer am Mariahilferplatz, wo es kurz nach Mitternacht zu dem Zwischenfall mit dem außer Kontrolle geratenen Feuerwerk kam, war nicht viel los.

Hatte die Polizei im Vorfeld noch betont, dass keine Betonbarrieren zum Schutz der Feierlichkeiten aufgestellt würden, bot sich zu Silvester dann ein anderes Bild: Überall im Zentrum waren Absperrungen zu sehen. Vielleicht wirkte dieser Anblick abschreckend auf die Leute…

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter

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