Do, 21. Juni 2018

Halbjahres-Bilanz

07.09.2016 15:29

Zahl der kriminellen Ausländer steigt in Tirol an

Die Zahlen der Fremdenkriminal-Statistik (1. Halbjahr 2016) in Österreich, die die FPÖ im Parlament angefragt hat, wurden am Dienstag in der "Krone" präsentiert. Nun liegen auch die Ergebnisse für Tirol vor: 13.672 Verdächtige konnten insgesamt ermittelt werden. Davon sind 6329 aus dem Ausland, 1106 von ihnen sind Asylwerber.

Wie aus der Statistik hervorgeht, steigt die Fremdenkriminalität stetig an. Noch im Halbjahr 2015 waren es 5457 aus dem Ausland stammende Personen, die in Tirol straffällig geworden sind - darunter auch viele EU-Bürger. In diesem Jahr sind es mit 6329 Tatverdächtigen um exakt 872 mehr.

Innsbruck als Spitzenreiter

Dabei rangiert die Landeshauptstadt mit 2317 kriminell gewordenen Ausländern auf Platz eins, gefolgt von Innsbruck-Land mit insgesamt 811 und Landeck mit insgesamt 648. In den weiteren Bezirken sieht es wie folgt aus: Kufstein verzeichnete bisher 640 fremde Tatverdächtige, Schwaz 552, Kitzbühel 533, Imst 487, Reutte 234 und den letzten Platz in diesem Ranking belegt Lienz mit 139 Tatverdächtigen.

Auch 1106 Asylwerber unter den Kriminellen

Auch Zahlen in Bezug auf die Asylwerber umfasst die Statistik. "Von den in der Grundversorgung untergebrachten Asylwerbern in Tirol wurden im ersten Halbjahr 2016 genau 1106 Personen kriminell - im Vorjahr zum selben Zeitpunkt waren es noch 777", bringt es FP-Nationalrat Peter Wurm auf den Punkt und ergänzt: "Die meisten dieser kriminell gewordenen Asylwerber kommen aus Afghanistan, Algerien, Marokko und Nigeria." Zudem seien sie zwischen 21 und 39 Jahre alt und die bevorzugten Delikte seien Diebstahl, Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz, Körperverletzung sowie gefährliche Drohung.

"Maßnahmen werden auf der Stelle benötigt"

"Wir benötigen dringend Maßnahmen, die eine sofortige Rückführung von abgewiesenen und insbesondere von straffällig gewordenen Asylwerbern sicherstellt", verdeutlicht Wurm. Diesbezüglich hat er auch eine klare Vorstellung. "Es braucht dringend eine rigorose Ursachenbekämpfung, wie etwa einen Aufnahmestopp von Asylwerbern sowie eine Grenzsicherung."

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