Fr, 20. Juli 2018

Entwicklungshilfe

07.07.2016 16:49

Ein Solar-Großprojekt in Nicaragua

Die Gebäudekühlung mittels Solaranlagen kurbelt immer stärker die heimische Wirtschaft an! Nach dem Export von Solarpanelen in die US-Wüste haben sich rot-weiß-rote Firmen jetzt den nächsten Großauftrag geangelt: Heimische Unternehmer leisten in Nicaragua mit Kärntner Technik ökologische Entwicklungshilfe.

Die Verträge für die erste Großsolaranlage in Nicaragua sind unterzeichnet: In Zukunft werden die Sonnenkollektoren mit 4450 Quadratmetern Größe der St. Veiter Firma "GREENoneTec" das größte und modernste Krankenhaus klimatisieren und den gesamten Warmwasserbedarf decken. Entsprechend groß ist die Freude bei den Verantwortlichen in Zentralamerika, wo man auf fossile Energieträger angewiesen ist.

NCPC-Direktor César Barahona: "Das umweltfreundliche Energieprojekt spart pro Jahr 1100 Tonnen Klimaemissionen ein und ist ein Meilenstein für die nationale Energiepolitik und die der Region Zentralamerikas!"

Vier-Millionen-Auftrag für den Klimaschutz

An dem Millionenauftrag ist neben den St. Veiter Kollektorenproduzenten das steirische Solarunternehmen "Solid" beteiligt. Ein Konsortium, das mit dem Projekt auch große Herausforderungen angenommen hat. Denn der Export in Entwicklungsländer sei mit langen Vorlaufzeiten und Finanzierungsschwierigkeiten verbunden, heißt es.

Jetzt konnte erstmals ein Solar-Großprojekt über einen Soft Loan, einen Kredit für Entwicklungsländer mit der Kontrollbank als Garantiegeber umgesetzt werden.

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