Hundestreifen eines Sicherheitsdienstes patrouillieren seit Neuestem durch Unterpremstätten (Bezirk GU). Bürgermeister Anton Scherbinek will das Sicherheitsgefühl der Bürger heben. Dass die Maßnahme mit dem Asylquartier im Schwarzl-Freizeitzentrum zu tun hat, liegt auf der Hand, zugeben will das aber keiner direkt.
Seit Jahren ist der private Sicherheitsdienst KLS mit Streifen in Unterpremstätten, Kalsdorf und Feldkirchen unterwegs - vor allem, wenn es draußen früh dunkel wird und Dämmerungseinbrüche drohen.
Nun wurde der Sicherheitsdienst aufgestockt - auch mit Hundestreifen. Grund für die Intensivierung des Sicherheitsdienstes war ein Einbruch, bei dem der Hausbesitzer verletzt wurde - angeblich durch einen Flüchtling.
1300 Asylanten
Wie auch immer: Im Schwarzl-Freizeitzentrum sind 1300 Asylanten untergebracht. Flüchtlinge sind natürlich auch immer wieder im Ortsgebiet unterwegs. In der Schwarzl-Halle muss häufig die Polizei anrücken, weil es Probleme unter den Asylanten gibt.
Scherbinek: "Natürlich hat die unkontrollierte Zuwanderung der letzten Wochen für Unsicherheit in der Bevölkerung gesorgt." Und weiter: "Ich will jetzt das Sicherheitsgefühl meiner Bürger wieder heben."
"Arbeiten eng mit der Polizei zusammen"
KLS-Geschäftsführer Bernhard Krenn sagt: "Es geht darum, Präsenz zu zeigen. Wenn meine Mitarbeiter ortsfremde Personen sehen, sprechen sie sie an, fragen, ob sie helfen können. Die Unterpremstättner sind dankbar, dass wir unterwegs sind." Und: Die Aufgabe von KLS sei es nicht, Einbrecher zu fangen: "Das macht immer noch die Polizei, mit der wir eng zusammenarbeiten."
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