Mo, 20. August 2018

Steroid-Missbrauch

15.12.2015 15:18

Britischer Bodybuilder an Leberkrebs gestorben

Dean Wharmby nahm jahrelang täglich Unmengen von Junkfood und Energydrinks zu sich und stopfte Steroide in sich hinein, um als Bodybuilder gute Figur zu machen. Diesen Lebenswandel musste der Brite teuer bezahlen: Im Juli starb er im Alter von nur 39 Jahren an Leberkrebs. Nun behauptet eine Gerichtsmedizinerin, die tödliche Erkrankung sei wegen des Steroid-Missbrauchs ausgebrochen.

Wharmby, der in der nordenglischen Stadt Rochdale lebte, war besessen davon, Gewicht zuzulegen. Zu diesem Zweck nahm er täglich rund 10.000 Kalorien zu sich und beschleunigte den Aufbau von Muskelmasse zusätzlich mit Steroiden.

Vor sechs Jahren traten erste gesundheitliche Probleme auf, im November des Vorjahres folgte schließlich die niederschmetternde Nachricht: Ärzte diagnostizierten bei Wharmby Leberkrebs. Es folgte ein monatelanger Kampf gegen den Tod, er verzichtete umgehend auf die Einnahme der Steroide, stellte seine Ernährung völlig um und hielt sich an eine strikte Diät. Vergeblich, denn der Bodybuilder starb am 19. Juli 2015.

Lebensgefährtin: "Dean wollte nur groß und stark sein"
Seine Lebensgefährtin Charlotte Rigby stand ihm bis zur letzten Minute zur Seite und dokumentierte den Leidensweg ihres Partners auf Facebook. "Dean wollte einfach nur groß und stark sein. Als ich ihn kennenlernte, nahm in der Bodybuilderszene fast jeder Steroide ein", erklärte sie den "Manchester Evening News".

Klare Warnung von Gerichtsmedizinerin
Die Gerichtsmedizinerin Lisa Hashmi hat nun, rund fünf Monate nach Wharmbys Tod, einen direkten Zusammenhang zwischen der tödlichen Krankheit des 39-Jährigen und der Einnahme von Steroiden hergestellt. In der "Daily Mail" stellte sie deshalb unmissverständlich klar: "Diese Substanzen sind gefährlich. Der tragische Tod eines so jungen Mannes sollte eine Warnung an alle Bodybuilder und an die gesamte Fitness-Industrie sein."

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