Sa, 22. September 2018

Jahrestagung in Wien

04.12.2015 18:29

OPEC-Förderquote unverändert: Ölpreis sinkt leicht

Trotz des Ölpreisverfalls lässt die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ihre Förderpolitik offiziell unverändert. "Wir können derzeit keine Zahlen festlegen und haben beschlossen, die Entscheidung auf kommendes Jahr zu verschieben", sagte OPEC-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri am Freitag in Wien.

Die Organisation hatte sich bei ihrem jüngsten Treffen 30 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag als Förderziel gesetzt. Dann förderte sie jedoch täglich um die 32 Millionen Fass und trug damit zu einem erheblichen Überangebot auf dem Weltmarkt bei. Die Preise für Rohöl und in der Folge für Benzin, Diesel und Heizöl sind deshalb im langjährigen Vergleich sehr niedrig.

Badri sagte am Freitagabend am Rande der Konferenz in Wien, dass es noch vor Juni zu einem weiteren Treffen kommen könnte.

An den Märkten machte sich am Freitagnachmittag vorübergehend etwas Konfusion breit: Zunächst hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass die Förderobergrenzen sogar ausgeweitet würden. Als Reaktion drehte der Ölpreis daraufhin ins Minus. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,9 Prozent auf 43,04 Dollar je Barrel. Zuvor war sie wegen der Hoffnung auf eine Verringerung des weltweiten Überangebots zwei Prozent im Plus gelegen.

In offiziellen Statements waren nach Agenturangaben dann allerdings keine neuen Förderziele enthalten.

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