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Jäger soll vom Auto aus 50 Katzen erschossen haben

Riesenaufregung um einen schießwütigen Jäger in Ampflwang im oberösterreichischen Hausruckwald: Der Weidmann soll mehr als 50 Katzen – zumeist im Wohngebiet – erschossen haben. Dutzende Bewohner wehren sich mit einer Protestliste gegen den Pensionisten. Nun wurde er vom Tierschutzverein bei der BH Vöcklabruck angezeigt.

"Das ist ein Wahnsinn. Der Mann schießt seit langem einfach unsere Haustiere ab, gefährdet Menschen, und niemand unternimmt etwas dagegen", ist eine Betroffene empört. Auch zwei ihrer geliebten Stubentiger – "Bauxal" und "Jimmy" – wurden Opfer des Jägers, der die Tiere meist von seinem Auto aus ins Visier nimmt und tötet. Allein in den vergangenen Jahren sollen 40 bis 50 Katzen verschwunden oder erschossen worden sein.

"Zwischenfälle seit langem bekannt"
Eine Anrainerin will sogar beobachtet haben, dass getöteten Samtpfoten die Köpfe abgeschnitten wurden, um auf Fuchsfallen gesteckt zu werden. Einmal soll der Pensionist über zwei Grundstücke hinweg einen Rehbock auf einer Wiese ins Visier genommen und abgedrückt haben. "Dabei stand meine Nachbarin in der Nähe, zum Glück hat er sie nicht getroffen", berichtet die Anrainerin. Nach dem Vorfall soll sich die Jägerschaft beim Opfer entschuldigt haben. "Obwohl die Zwischenfälle seit langem bekannt sind, wurde dem Mann die Jagdkarte nie entzogen", ist Christian Hölzl vom Tierschutzverein Österreich empört.

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