¿Kohle und Dampf¿

Mit Volldampf zur Landesschau

Oberösterreich
03.05.2006 20:45
Angesichts der überhitzten Energiepreise denken manche wohl nostalgisch an die Zeit zurück, als im Hausruckviertel noch kräftig Kohle abgebaut wurde. Erst 1995 fuhr der letzte Hunt aus dem Bergwerk in Ampflwang und beendete rund 100 Jahre Braunkohle-Bergbau in der Region.

„Geschichte hautnah“ lautet ein Grundgedanke der Landesschau. Darum entfaltet sich das Ausstellungsgebiet rund ums Gebäude der ehemaligen Zentralsortierung der Wolfsegg-Traunthaler-Kohlenwerks AG. Hier befand sich das so genannte „Obertagsgelände“, das heute von der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte genützt wird.

Der Rundgang beginnt im Badhaus, in dem sich einst die Knappen ihre „Schwarz-Kaue“ anzogen. Hinter dem neuen Erlebnisspielplatz und einer Schiebebühne für Lokomotiven betritt man dann die „Sortierung“. Auf mehreren Geschoßen erzählt sie die Geschichte des Bergbaus anhand von Original-Maschinen, Grubenhunten und Relikten aus dem Knappenalltag. Bei Audiostationen hört man historische Aufnahmen, die das Leben der Bergmannsfamilien lebendig werden lassen.

Die Geschichte der Eisenbahn, untrennbar mit der Kohle verbunden, mischt sich überall ein. Wirklich beeindruckend aber sind die beiden Dampfrösser, die vor dem Museum warten.

 

 

Foto: Chris Koller

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