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Schlimme Tierschicksale bei “Purzel & Vicky”

Tierecke
11.03.2015 09:46
Was Menschen Tieren antun, hat oft nichts Menschliches mehr an sich, wissen Tierschützer. Allen voran Ingrid Lukas und Michael Stracke, die den Gnadenhof "Purzel & Vicky" in der Steiermark erhalten - und dabei geschundene Tierseelen glücklich machen.

Unser Besuch führt uns heute zu "Purzel & Vicky", die von Ingrid Lukas und Michael Stracke mit Herzblut geführte Tierheim-/Gnadenhof-Kombination in Vasoldsberg bei Graz. Denn: "Wir haben grad einen extremen Ansturm von Schützlingen", so das Duo. Und das noch bevor traditionell die Katzenbabys kommen, die vor allem auf dem Land immer noch gedanken- und mitleidlos regelrecht produziert werden.

Pferd "Pia" hat besonders schweres Schicksal
Da ist etwa Haflingerstute "Pia". Mit ihrer Mutter stand sie in einem stickigen, finsteren Stall, ohne Auslauf, ohne Zuwendung, ohne Tierarzt. Über Jahre! "Im Vorjahr ist die Mutter dann völlig abgemagert gestorben", so Ingrid Lukas. Für ihr Junges ging der Leidensweg weiter, bis eine Tierfreundin dem Besitzer das arme Pferd endlich "abbetteln" konnte. Jetzt wird endlich einmal die schwere Lungenkrankheit des Tieres behandelt.

"Leo": Gedankenlos als Wohnungstier (!) angeschafft, ist er jetzt bei "Purzel & Vicky". (Bild: Purzel & Vicky)
"Leo": Gedankenlos als Wohnungstier (!) angeschafft, ist er jetzt bei "Purzel & Vicky".
"Pia" hat viel erleiden müssen: Die schwer lungenkranke Stute kannte nicht einmal andere Pferde! (Bild: Purzel & Vicky)
"Pia" hat viel erleiden müssen: Die schwer lungenkranke Stute kannte nicht einmal andere Pferde!
Kalb "Rosi" blieb klein, erregte damit Mitleid des Bauern. Und darf jetzt in Sicherheit leben. (Bild: Purzel & Vicky)
Kalb "Rosi" blieb klein, erregte damit Mitleid des Bauern. Und darf jetzt in Sicherheit leben.

Bauer hatte Mitleid mit Kalb "Rosi"
Ingrid Lukas: "An Pia wird deutlich, wie sich Dummheit und Grausamkeit herzloser Menschen auf ein hilfloses Tier auswirken. An Pia haben wir viel gutzumachen..." Gut getroffen hat es Kalberl "Rosi": Als Zwilling aufgewachsen, mit einem Gendefekt, der es nicht mehr wachsen ließ – das rührte das Herz des Bauern. "Er hat gesagt, das Kalberl hat schon so viel überlebt, es soll leben dürfen." Das darf es jetzt artgerecht.

Vor der Anschaffung genau überlegen
Der dringende Appell der beiden Tierschützer, dem sich die "Krone" nur anschließen kann: "Bitte vorher in allen Details überlegen, was die Anschaffung eines Tieres bedeutet! An Zeit, Geld, dass es artgerecht gehalten werden muss. Und nur wenn alles passt, eines nehmen!" Damit kann viel Tierleid verhindert werden. Und: Der Gnadenhof ist dringend auf jede noch so kleine Spende angewiesen.

Sie möchten helfen? Spenden sind möglich unter Konto AT393843900000257410.

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