Reh erschossen

Erste Spur zu gesuchtem Wilderer im Burgenland

Tierecke
16.01.2015 09:17
Auf Hochtouren laufen die Ermittlungen im Fall eines Wilderers im Bezirk Jennersdorf. Wie berichtet, hatte ein Jagdpächter ein illegal erlegtes Reh in seinem Revier entdeckt. Wie die Untersuchung des toten Wildtieres ergab, dürfte es sich bei der verwendeten Munition des Täters um ein Vollmantelgeschoß gehandelt haben.

Bei einer Kontrollrunde am Montag gegen 16 Uhr hatte Jagdpächter Christian Türk in einem Waldstück in Windisch-Minihof in der Riede "Dorset" ein erschossenes Reh gefunden - getötet von einem Wilderer! Nachdem sofort Anzeige erstattet worden war, untersuchten Türk und Manfred Tschank, Jagdkollege und zudem Polizeikommandant des Bezirkes Jennersdorf, das Tier.

Tier vermutlich mit Kriegsmunition getötet
Fachgerecht wurde es - wie es im Fachjargon heißt - aufgebrochen. "So konnten wir den Schusskanal feststellen. Ein- und Ausschussöffnung waren gleich groß und rund, was mit fast 100-prozentiger Sicherheit auf ein Vollmantelgeschoß, wie es etwa im Weltkrieg verwendet wurde, hindeutet", erklärt Tschank. Vorstellbar sei, dass mit einem alten Militärkarabiner auf das Wild gefeuert wurde.

Suche nach Täter geht weiter
Patronenhülse und Projektil konnten in dem Gebiet bislang nicht sichergestellt werden. Übrigens: Laut den Waidmännern ist das Reh - es hat einen Wert von 460 Euro - keinesfalls länger als sechs Stunden am Fundort gelegen.

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