14.04.2017 11:25 |

Schön & praktisch

Einfache Wohntipps für Ihr Vorzimmer

Der erste Eindruck entscheidet! Nicht nur bei Vorstellungsgesprächen, sondern auch bei Wohnungen. Trotzdem vegetiert das Vorzimmer allzu häufig als ungeliebtes Stiefkind der häuslichen Gestaltung dahin. Völlig zu Unrecht. Denn aus so gut wie jedem Vorzimmer lässt sich eine heimelige und einladende Empfangszone machen.

Clevere Makler wissen, dass die Optik und Gestaltung des Entrees - oder schlicht umgangssprachlich des Eingangsbereichs - von Haus und Wohnung eines der wichtigsten kaufentscheidenden Kriterien ist. Denn die Ausgestaltung und Einrichtung des Vorraumes prägt den ersten, wichtigen Gesamteindruck des gesamten Objekts. Und von diesen ersten Eindrücken wird ganz allgemein auf Stil, Vorlieben, Mentalität und nicht zuletzt auch die Ordnungsliebe der Bewohner geschlossen.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
So weit, so schlecht. Denn häufig liegt das Problem zunächst einmal schon im räumlichen Bereich. In vielen Wohnungen sind gerade die Vorräume besonders unvorteilhaft geplant: Meist kein Tageslicht, zu klein und zu eng scheinen sie oft nicht gerade die lohnendsten Objekte für Wohnfantasien zu sein.

Doch die Stolpersteine auf dem Weg zu einem repräsentativen Vorraum liegen nicht in der architektonischen Gestaltung allein. Als erste Anlaufstelle der heimkehrenden Bewohner und auch von Gästen erfüllt das Vorzimmer eine Vielzahl von Funktionen: Schuhe, Außenbekleidung, Handtasche, Einkäufe oder auch die Post werden hier erstmals abgelegt, in irgendein freies Eck gelegt bzw. einfach fallen gelassen. Vor allem in den nasskalten Monaten kommen dann noch schmutzige Schuhe, nasse Schirme und in den Wintermonaten Streukies oder Salz dazu.

Ein kleiner Trost von Einrichtungs-Profis für all jene, die mit schlechtem Gewissen auf das ganz normale, alltägliche Chaos im Vorraum blicken - es ist im Alltag fast unmöglich, diesen äußerst strapazierten Wohnbereich stets penibel aufgeräumt zu halten.

Mehr Komfort mit dem richtigen Boden
Angesichts der Funktion und Nutzung des Vorzimmers liegt es auf der Hand, dass der Wahl des richtigen Bodens eine entscheidende Bedeutung zukommt. Denn je strapazierfähiger, desto leichter auch die erforderliche häufige Pflege und Reinigung bzw. das Säubern von täglichen Alltagsspuren. Empfohlen werden daher meist Laminatböden oder Fliesen.

Allerdings gilt es hier zu unterscheiden: Ist der Vorraum optisch abtrennbar vom Wohnbereich, so kann hier sehr frei nach praktischen und gestalterischen Wünschen entschieden werden. Anders verhält es sich jedoch dann, wenn der Vorraum als ein Teil des Wohnbereiches anzusehen ist. Allein schon, um den anschließenden Wohnbereich nicht optisch zu verkleinern, sollte dann die Gestaltung des Vorraums unter starker Berücksichtigung der sonstigen Wohnumgebung erfolgen.

Qualitätsfliesen etwa sind nicht nur sehr belastbar und pflegeleicht, sondern es gibt sie heute in den verschiedensten Optiken und Strukturen - von edel-elegant bis rustikal-gemütlich. Oder aber auch in täuschend echter Holzoptik. Bei Fliesen im Vorraum sollte jedoch unbedingt auf Trittsicherheit, also auf eine rutschhemmende Beschichtung, geachtet werden.

Ausreichend Stauraum
In kaum einem anderen Wohnbereich lohnt sich eine durchdachte Stauraumgestaltung so sehr wie im Eingangsbereich. Denn nur, wenn es ausreichend Stauraum gibt, kann dauerhaft Ordnung gehalten werden. Im Optimalfall finden Mäntel und Schuhe der Familienmitglieder hier ihren festen Platz. Wenn es die Platzverhältnisse zulassen, ist schließbaren Schrankelementen stets der Vorzug vor den bekannten Wandleisten mit Kleiderhaken zu geben. Denn diese wirken sehr rasch überladen oder unordentlich.

Nicht nur praktisch, sondern auch raumvergrößernd wirken die Schränke, wenn anstelle der normalen Türen Spiegeltüren gewählt werden. Ausreichende Ablageflächen erweisen sich ebenfalls als sehr praktisch. Hier können Handtaschen, Schlüssel oder Handys bequem abgelegt werden.

Das richtige Farbkonzept
Eines der bewährtesten Einrichtungs-Instrumente, um dem Vorzimmer im Nu einen frischen Look zu verpassen, ist die Farbgestaltung der Wände. Dabei darf ruhig auch dick aufgetragen werden: Spezielle Effekt-Farben, die einen besonderen Glanzeffekt aufweisen oder eine auffallende Oberflächenstruktur ergeben, können den eben noch dunkel-tristen, kleinen Raum zu einem echten Eyecatcher machen.

Bei der Farbwahl entscheidet in erster Linie der persönliche Geschmack. Mit einer Einschränkung: Hell sollten die ausgesuchten Farben jedenfalls sein.

Tipp: Helle, warme Gelbtöne sollen laut Farbpsychologen das Heimkommen besonders freundlich und entspannend machen.

Persönliche Deko und warmes Licht
Eines sollte der Vorraum nicht sein: Unpersönlich und steril! Und daher muss auch Platz für persönliche Deko sein. Selbst dann, wenn der Raum klein und eng ist. Schon kleine Deko-Gegenstände wie z.B. eine Vase, eine Schale oder Ähnliches verleihen dem Bereich eine persönliche Note. Beliebt sind aber auch Bilder oder Fotos, die an der Wand präsentiert werden.

Eine zentrale Bedeutung kommt der Lichtgestaltung zu. Dass dieses warm, weich und daher freundlich-einladend sein sollte, versteht sich von selbst.

Aber nicht nur der Lichtwirkung, sondern auch der Beleuchtungskörper selbst prägt die Optik des kleinen Vorraums. Geschickt gewählt, kann der Leuchtkörper bereits zentraler Teil der Deko sein.

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