In Klinik gebracht

Fenstersturz mit Kind: Mutter unzurechnungsfähig

Österreich
28.11.2014 13:18
Jene 42-jährige Serbin, die sich Anfang November in Graz gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Tochter in selbstmörderischer Absicht aus einem Fenster im dritten Stock gestürzt hat, war zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig. Zu diesen Schluss kommt das Gutachten eines Sachverständigen. Die Frau dürfte eingewiesen werden.

Gegen die Mutter wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Bis zur Fertigstellung einer Anklage bleibt die Frau in vorläufiger Anhaltung in der Landesnervenklinik Sigmund Freud, hieß es am Freitag seitens der Staatsanwaltschaft. Der psychiatrische Sachverständige erklärte in seinem Gutachten, dass die 42-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zu einer derartigen Tat neigen könnte.

Kommt es zu einer Anklage, werde aller Voraussicht nach ein Antrag auf Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gestellt, so Arnulf Rumpold von der Staatsanwaltschaft Graz.

Die Serbin stürzte sich am 5. November zusammen mit ihrer Tochter aus dem dritten Stock ihrer Wohnung im Bezirk Eggenberg. Beide kamen in einem Vorgarten auf einer Wiese auf und überlebten mit schweren Verletzungen. Zeugen gab es zwar keine, doch die Wohnungstür war von der Innenseite versperrt.

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