„Kann nicht bezahlen“

Tirol-Urlauber als Zechpreller: Deutscher entlarvt

Tirol
17.03.2026 20:00

„Zechpreller ,gönnte‘ sich 2 Wochen Urlaub in Tirol“. So titelte die „Krone“ am Montag. Wie mittlerweile feststeht, waren es in Summe sogar noch mehr Wochen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Deutschen (50). Er wurde nun auf freiem Fuß angezeigt.

Wie berichtet, hatte ein Hotelier aus Jerzens im Pitztal Anzeige erstattet, nachdem ein vorerst unbekannter Mann sich vom 6. bis 20. Jänner in seinem Hotel eingemietet hatte und plötzlich verschwunden war. Da auch ein Kontakt via E-Mail nichts geholfen hatte, war der Touristiker schlussendlich zur Polizei gegangen.

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Im Zuge der Befragung des Mannes durch die Polizei gab dieser an, dass er die Hotelrechnung nicht bezahlen könne.

Ein Sprecher der Polizei

Weiterer Hotelier meldete sich
Am Montag meldete sich ein weiterer Hotelier – dieses Mal aus Ötz – und erstattete Anzeigen wegen Zechprellerei gegen einen 50-jährigen Deutschen. „Im Zuge der Befragung des Mannes durch die Polizei gab dieser an, dass er die Hotelrechnung nicht bezahlen könne“, heißt es von den Ermittlern. 

Und es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Verdächtigen um jenen Zechpreller handelte, der sich auch das Hotel in Jerzens „gegönnt“ hatte. 

Anzeige auf freiem Fuß
Doch damit nicht genug: Vom 27. Februar bis 8. März hielt sich der 50-Jährige zudem in einem Hotel in Sautens auf, wo er ebenfalls nicht die Rechnung bezahlt hatte.

Insgesamt entstand den betroffenen Hotels ein Schaden von mehr als 9000 Euro. Der Verdächtige wurde auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.

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