Wenn es um die Haushalte geht, die eine Jahreskarte für Bus oder Bahn besitzen, belegt Tirol österreichweit Platz drei. Für den Kauf eines Tickets kann man laut VCÖ Kilometergeld-basiert ein Monat lang Autofahren.
Mehr als 125.000 Haushalte in Tirol verfügen über mindestens eine Jahreskarte für den öffentlichen Verkehr, hat der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) anhand von Daten der Statistik Austria erhoben. Das entspricht 36 Prozent aller Tiroler Haushalte, womit unser Bundesland nach Wien (75 Prozent) und Salzburg (36,5 Prozent) österreichweit auf Platz drei liegt.
Kosten für ein Jahr in einem Monat
Der VCÖ sieht im öffentlichen Verkehr ein wirksames Instrument, um unabhängig von hohen Preisen an der Tankstelle zu sein. „In Zeiten steigender Spritpreise kann sich die Bevölkerung durch den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr mit der Jahreskarte besonders viel Geld sparen“, betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Das Klimaticket Tirol koste derzeit 590 Euro, ab dem 1. April 626 Euro. Lege man das amtliche Kilometergeld zugrunde, komme man zu diesem Preis mit dem Auto 1180 Kilometer weit, „was etwa einem Monat Autofahren entspricht“, so der VCÖ.
„Eine Lehre aus der Ölpreis-Rallye durch den Iran-Krieg muss sein, dass wir die Erdölabhängigkeit des Verkehrs rasch deutlich verringern“, betont Schwendinger. Dafür müsse das Öffi-Angebot verstärkt ausgebaut werden.
Qualität von Haltestellen auf dem Prüfstand
Wichtig sei aber auch die Qualität der Haltestellen. Diese nimmt der VCÖ derzeit unter die Lupe. Fahrgäste sind bis 30. April dazu aufgerufen, Mängel bei Haltestellen unter map.vcoe.at zu melden. Erfasst werden Kriterien wie fehlende Sitzgelegenheit, mangelnde Barrierefreiheit oder Verkehrssicherheit in der Umgebung.
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