Ab sofort läuft die Sanierung eines knapp zehn Kilometer langen Abschnitts der A9 zwischen Mautern und Traboch. In vier Bauphasen werden bis 2029 unter anderem Fahrbahn, Brücken und der Lärmschutz saniert. Die Phasen wurden so geplant, dass zumindest im Sommerreiseverkehr immer zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen.
Ab sofort läuft die Sanierung beider Richtungsfahrbahnen eines knapp zehn Kilometer langen Abschnittes der A 9 Pyhrnautobahn zwischen Mautern und Traboch. Aufgrund des Umfangs dieser Investition in die steirische Infrastruktur – die Asfinag investiert knapp 40 Millionen Euro - wird das Projekt in vier großen Bauphasen bis 2029 abgewickelt, wodurch die Baustellenlänge pro Jahr zwischen zwei und maximal fünf Kilometer beträgt.
Erste von vier Bauphasen gestartet
Die erste Bauphase, die nun gestartet wurde, betrifft knapp zwei Kilometer südlich der Anschlussstelle Mautern bis kurz vor der Raststation Kammern. Bis Ende Juni wird die Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz saniert, für den Verkehr steht auf der Richtungsfahrbahn Süden/Spielfeld je ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung.
Von Ende Juni bis Anfang September verlagern sich die Bauarbeiten dann auf die Richtungsfahrbahn Süden/Spielfeld, die halbseitig saniert wird. Dadurch ist auch ausreichend Platz, um für den Verkehr je zwei Fahrstreifen pro Richtung befahrbar zu halten. Im Anschluss wird der Verkehr ganz auf die bereits erneuerte Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz gelegt, um die Arbeiten Richtung Süden fertigstellen und diese erste Bauphase bis Ende Oktober abschließen zu können.
Arbeiten dauern bis 2029
Die Bauphasen 2 und 3 in den Jahren 2027 und 2028 werden in der genau gleichen Systematik umgesetzt. Zuerst ab März 2027 etwa fünf Kilometer von kurz vor der Raststation Kammern bis Mötschendorf, im Folgejahr von Mötschendorf bis kurz vor der Anschlussstelle Traboch. Im Jahr 2029 erfolgt der Abschluss mit der Sanierung des Mittelstreifens, wobei ebenfalls eine Sommerpause vorgesehen ist.
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