Im Tullnerfeld

SPÖ-Visite in moderner Medizin-Drehscheibe

Niederösterreich
01.03.2026 08:30

Gesundheitspakt 2040+, Personalmangel, Einsparungen – die Gesundheitsversorgung ändert sich. Primärversorgungszentren (PVZ) sollen – als SPÖ-Vision – sehr viele medizinische Grundbedürfnisse in Niederösterreich abdecken.

Ein heller Empfang, konzentrierte Ruhe in den Behandlungsräumen – und politischer Rückenwind: Beim Lokalaugenschein im österreichweit vorbildlichen Primärversorgungszentrum Tullnerfeld (NÖ) machten SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler und die sozialdemokratische Gesundheitsministerin Korinna Schumann klar, wohin die Reise geht: Bis 2030 sollen flächendeckend in ganz Österreich mindestens 300 Primärversorgungseinheiten eingerichtet werden!

Moderne Technik, kurze Wege
Zwischen Stethoskop, Laptop, modernster Technik und Team-Besprechung wurde bei der Visite der SPÖ-Spitzen also rasch deutlich, warum die Regierung genau auf dieses Modell setzt. Hier arbeiten Mediziner und Ärztinnen, sowie Therapeuten und Pflegekräfte Hand in Hand – nämlich schneller, koordinierter, näher an den Menschen.

Möglich macht das der Gesundheitsreformfonds, der bis 2030 jährlich rund 500 Millionen Euro in den niedergelassenen Bereich pumpen wird: für neue Zentren, Prävention, Digitalisierung und bessere Arbeitsbedingungen.

Ein Teil der Zukunft der Gesundheitspolitik sind die PVZ. Nun folgte ein Lokalaugenschein im ...
Ein Teil der Zukunft der Gesundheitspolitik sind die PVZ. Nun folgte ein Lokalaugenschein im Primärversorgungszentrum Tullnerfeld.(Bild: Imre Antal)

Babler sprach von „Versorgung aus einer Hand“, Schumann von einem System, das bereits wirkt: Schon jetzt stemmen Primärversorgungseinheiten rund elf Prozent der medizinischen Betreuung. Und der Trend zeigt deutlich nach oben – auch beim Nachwuchs. Laut aktueller Studie wünschen sich nämlich viele Medizinstudierende planbare Zeiten, Teamarbeit und mehr Zeit für Patienten statt Einzelkämpfer-Praxis.

Vorzeigemodell in NÖ
Mehr als 110 solcher Einrichtungen gibt es bereits in Österreich, sie betreuen etwa zwölf Prozent der Bevölkerung. Das Tullnerfeld-Zentrum gilt dabei als absolutes Vorzeigemodell: lange Öffnungszeiten, kurze Wege sowie viele Fachrichtungen unter einem Dach. Rundum-Vorsorge also.

Der Eindruck nach dem Rundgang: Wenn Gesundheitspolitik ein Gesicht hat, dann eines, das hier im Herzen des weiten Landes freundlich hinter der Anmeldung lächelt – und sagt: „Wir haben Zeit für Sie.“

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