Fahnder sicher

Feuerteufel zündelt in eigenem Revier

Die Fahnder wissen: Auch nach dem vierten Brandanschlag innerhalb von zwei Wochen ist der Innviertler „Weihnachtszündler“ kaum zu fassen. Er dürfte aus der Brandzone St. Veit, Altheim, Moosbach stammen, fällt als Einheimischer auch bei verstärkten Kontrollen nicht auf. Und er wählt Opfer anscheinend zufällig aus.

„Hinweise auf verdächtige fremde Autolenker gibt´s schon - doch der Zündler dürfte eher aus dieser Gegend stammen und muss daher seine zufällig ausgewählten Opfer auch nicht auffällig auskundschaften“, kennt Sicherheitsdirektor Alois Lißl die Problematik der Fahndung.

Bekanntlich hatte der Feuerteufel in der Nacht zum 20. Dezember in den Landwirtschaften Marlupp 5 (St. Veit/Innkreis), Gaugsham 7 (Altheim) und Schacha 5 (Moosbach) zugeschlagen und 500.000 Euro Schaden angerichtet. Am Silvesterabend zündete er dann  im Anwesen der Maria Weber (68) in Pirath 15 in Altheim den Stadl an: 70.000 Euro Schaden. Alle Tatorte liegen jeweils etwa fünf Kilometer voneinander entfernt direkt an Gemeindestraßen.

„Wir hoffen dennoch, den Täter fassen zu können, ehe er weitere gefährliche Brände legt“, ersucht der Vize-Chef des Landeskriminalamtes, Obstlt. Walter Folger, um Hinweise.

 

 

Foto: Tom Leitner

Dienstag, 22. Juni 2021
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