Mit einigen Vorwürfen zum Thema Inklusion sieht sich die Tiroler Volkspartei konfrontiert. Das Tiroler Teilhabegesetz soll geändert werden. Die Opposition schäumt.
Scharf kritisiert wird Landesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) in Reaktion auf ihr kürzlich gegebenes Interview in der „Krone“ bezüglich Sonderschulen und Inklusion von den Neos. Als ehemalige Sonderschullehrerin und Sonderschulleiterin wisse die pinke Klubobfrau Birgit Obermüller aus erster Hand, welch herausragende Arbeit in unseren Sonderschulen geleistet werde: „Auch ich bin für den Erhalt von Sonderschulen eingetreten, solange die Rahmenbedingungen und Ressourcen für Kinder mit großem Unterstützungsbedarf in den Regelschulen einfach noch nicht passen. Die ÖVP hat jedoch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft versucht, daran etwas zu ändern.“
Die ÖVP hat jedoch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft versucht, an den Rahmenbedingungen etwas zu ändern.
Klubobfrau Birgit Obermüller (Neos)
Kritik gibt es auch von der Liste Fritz: „Wenn ÖVP-Bildungslandesrätin Cornelia Hagele jetzt über überforderte Lehrkräfte klagt, dann ist das Problem ganz alleine hausgemacht“, sagt Liste-Fritz-Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider.
Und weiter: „Jahrelang hat die ÖVP Inklusion und damit Chancengleichheit nicht ernst genommen und zulange auf den Erhalt der Sonderschulen fokussiert.“ Die Änderung des Teilhabegesetzes sei ein weiterer Rückschritt.
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