Mit seinem Jubelschrei „Der Hainzl lebt!“ wurde er legendär: Der ehemalige Leiter des steirischen Landespressedienstes, Dieter Rupnik, der beim Grubenunglück 1998 rund um die Uhr im Einsatz war und Hunderte Pressevertreter mit Neuigkeiten versorgte, ist bei einem tragischen Unfall im 82. Lebensjahr verstorben.
Sein Name ist untrennbar mit dem „Wunder von Lassing“ verbunden, als er nach dem Grubenunglück im Juli 1998 verkündete: „Der Hainzl lebt!“ Ein Ausruf der Freude, der um die Welt ging. Nun ist Dieter Rupnik, der zwölf Jahre lang Leiter des steirischen Landespressedienstes war, verstorben; im 82. Lebensjahr bei einem besonders tragischen Unglücksfall in seiner Heimatgemeinde. Die Trauer um ihn ist groß und ehrlich.
Der 1944 in Leoben geborene Obersteirer studierte Geschichte und Philosophie und begann seine berufliche Laufbahn bei der „Steirerkrone“ als Lokalredakteur. Neben seiner journalistischen Tätigkeit absolvierte der Medienprofi noch eine Ausbildung zum Werbefachmann. 1983 wechselte Dieter Rupnik dann ins Referat für Öffentlichkeitsarbeit in die steirische Landesbaudirektion und wurde später Chef der Landeskommunikation.
In Erinnerung bleiben seine Kompetenz und Freundlichkeit, mit denen er seinen Kollegen und Journalisten begegnete. Nach seinem Pensionsantritt 2009 bekam der Hofrat das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen.
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