Brände im Zillertal

Schwerer Doppeleinsatz verlangte Helfern alles ab

Tirol
17.02.2026 07:00

Die Nacht auf Sonntag wird der Feuerwehr aus Ramsau im Zillertal wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Die Helfer waren bei zwei schweren Bränden gleich doppelt gefragt. Ein Floriani schildert, wie es dazu gekommen ist.

Zwei technische Defekte sorgten in der Nacht auf Sonntag – wie berichtet – in Ried und in Mayrhofen im Tiroler Zillertal für zwei Großbrände. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz.

Die Florianijünger aus Ramsau waren sogar doppelt gefragt. Zunächst wurden die Tanklöschfahrzeugschleife beim Brand in Mayrhofen nachalarmiert. „Dort waren Atemschutzträger notwendig“, schildert Marcel Kreidl, Sachgebietsleiter für Öffentlichkeitsarbeit beim Bezirksfeuerwehrverband Schwaz. Den Einsatz arbeitete man in gewohnter Art ab und kehrte ins Feuerwehrhaus zurück.

(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)

Zweiter Einsatz binnen weniger Stunden
Wenig später folgte bereits der zweite Alarm. Ramsau-Kommandant Patrick Wierer bot die Hilfe seiner Einsatzkräfte beim Bezirksfeuerwehrkommandanten auch beim Großbrand in Ried an, wo zwei Wohnhäuser in Flammen standen, da seine Mannschaft noch einsatzbereit war. Dort halfen sie beim Aufbau der Zubringerleitung, so Kreidl: „Ein Schlauchcontainer mit 400 Meter aneinandergekoppelten Schläuchen war ihnen dabei eine große Hilfe, um dies rasch abzuarbeiten.“

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Die Masken sind zu waschen und auf Herz und Nieren zu prüfen. Das geht vollautomatisch.

Marcel Kreidl, Sachgebietsleiter für Öffentlichkeitsarbeit beim Bezirksfeuerwehrverband Schwaz

Die Nacht war für die Florianis aus Ramsau damit noch nicht erledigt. Bereits nach dem ersten Einsatz wurden die Atemschutzgeräte und Flaschen gesäubert bzw. getauscht. „Die Masken sind zu waschen und auf Herz und Nieren zu prüfen. Das geht vollautomatisch.“

Schließlich konnten die 15 Florianijünger nach ihren Einsätzen in ihre Betten zurückkehren. „Feuerwehr bedeutet Engagement für andere, getragen vom Verständnis der Familie – selbst wenn der Sonntag etwas später beginnt“, meint Kreidl.

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