Sie machen Krampusumzüge in der Weinviertler Heimat und weit darüber hinaus unsicher: Die „Aichhorn Teifln“ haben wieder zu ihrem Hauptevent in ihrer Heimatgemeinde Eichhorn im Bezirk Gänserndorf geladen – zu dem Event waren im Dezember auch viele freundschaftlich verbundene Gastvereine und Besucher aus nah und fern gekommen. Ideale Gelegenheit, um Spenden für ein Mädchen mit einem seltenen Gen-Defekt zu sammeln.
Statistisch liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:15.000, dass das „Dub Q 15-Syndrom“ bei der Geburt durch einen Gendefekt diagnostiziert wird. Bei Laura war dies leider der Fall: Während das Mädchen sich körperlich altersadäquat entwickelt hat, sind andere Symptome der tückischen Krankheit ausgeprägt. Besonders gefährlich: Plötzlich auftretende epileptische Anfälle, die den Tod der 14-jährigen zur Folge haben könnten. Eine tickende Zeitbombe, die nun durch das Gerät „Nightwatch“ entschärft wurde.
Krampusverein hilft gegen „teuflische Krankheit“ einer 14-Jährigen
Möglich gemacht hat dies eine Spende von 2000 Euro der „Aichhorn-Teifln“, die bei ihren Auftritten Geld auf die Seite gelegt hatten, sowie den Firmen Feuerwerk Steve und Fenster Morawek. „Es freut mich besonders, dass es in diesen Zeiten der Einsparungen für Behinderte nach wie vor eine große Spendenbereitschaft gibt“, dankte Lauras Mama, Susanne Schwinghammer, unter Tränen den Spendern: „Die Gewissheit, dass Laura Tag und Nacht überwacht wird, ist überwältigend.“
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