Förderung vom Land

Sozialökonomische Betriebe in Tirol erhalten Hilfe

Tirol
27.01.2026 17:00

Das Land Tirol unterstützt bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dafür werden sogenannte sozialökonomische Betriebe gefördert. Sie beschäftigen im Jahresschnitt 200 Betroffene.

Trotz einer Arbeitslosenquote von zuletzt 4,5 Prozent im Dezember herrscht gleichzeitig ein Fachkräftemangel in Tirol. Das klingt zwar paradox, ist aber vor allem deshalb so, weil besonders Personen mit geringer Qualifikation oder anderer Vermittlungseinschränkungen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Um solche Personen fit für den sogenannten „ersten Arbeitsmarkt“ zu machen, gibt es im Land sozialökonomische Betriebe.

Deren Gesamtkosten belaufen sich auf rund 21,7 Millionen Euro im heurigen Jahr. Die Eigenerwirtschaftung der Betriebe beläuft sich auf in etwa die Hälfte, also 10,9 Millionen Euro. Der restliche Finanzierungsbedarf verteilt sich auf die Fördergeber Land Tirol und AMS sowie Sozialministeriumsservice und Gemeinden.

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Die sozialökonomischen Betriebe stellen eine unverzichtbare Unterstützung für langzeitarbeitslose Personen zur Integration in den ersten Markt dar.

LR Astrid Mair

1,5 Millionen Euro für sieben Betriebe im Land
Für den laufenden Aufwand erhalten sieben Betriebe – die Palette reicht von der Ho & Ruck Gebrauchtmöbel GmbH über die Start-up Volkshilfe GmbH bis hin zur Wams gGmbH – auf Antrag von Arbeitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) über 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen. „Die sozialökonomischen Betriebe stellen eine unverzichtbare Unterstützung für langzeitarbeitslose Personen zur Arbeitsmarktintegration dar“, betont die Politikerin.

Im Jahresschnitt beschäftigen die Betriebe rund 200 Transitarbeitskräfte. „Der Anteil an Personen, die am ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen, liegt bei erfreulichen 30 Prozent“, rechnet Mair vor. Abschließend verweist Landesrätin Mair auch auf die wichtige psychosoziale Bedeutung der Hilfe: „Im Zuge dieser Tätigkeiten finden die Betroffenen nicht nur wieder ins Arbeitsleben zurück, sondern sie erlangen auch ein neues Selbstbewusstsein durch die in den Projekten erbrachten Arbeitsleistungen.“

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