Erfolgreiches Jubiläum: Als „goldrichtige“ Entscheidung wird die Übernahme der NÖ Bahnen im Jahr 2010 von den ÖBB gefeiert.
Im Jahr 2010 begann eine neue Ära für die regionalen Schienen, die quer durch NÖ verlegt sind. Mariazellerbahn, Citybahn Waidhofen, Wachaubahn, die Waldviertelbahn, der Reblaus Express und die Schneebergbahn wurden vom Land übernommen. Vorher waren sie im Besitz der ÖBB. Rückblickend war es die richtige Entscheidung, sagt Verkehrslandesrat Udo Landbauer bei der 15-Jahre-„Geburtstagsfeier“. „Die Bahnen sind für die Regionen Lebensader und wichtiger Wirtschaftsmotor.“
In der Tat: Um die 80 Euro lässt ein Fahrgast zum Beispiel im Waldviertel springen, wenn er mit der Bahn einen Ausflug macht. Sei es der Weg ins Wirtshaus oder zu einer Veranstaltungen: Die NÖ Bahnen chauffieren eine große Menge an Fahrgästen. Seit Beginn zählt man rund 15 Millionen, 2025 hat man den Jahresrekord mit 1,45 Millionen Passagieren geknackt. Dass 2019 die britische Tageszeitung „The Guradian“ die Mariazellerbahn als eine der zehn schönsten Eisenbahnen in Europa genannt hat, habe eine zusätzliche Welle an Touristen ins Land gespült. „So historisch wie die Strecken sind, haben wir den Großteil der Bahnen in letzter Zeit komplett erneuern müssen“, erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Scholl. 24 Bahnhaltestellen wurden zuletzt renoviert. Ursprünglich gegründet, um die Pendler in die Landeshauptstadt zu bringen, sei „die Himmelstreppe heute täglich gefüllt“.
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