Der Schweizer Christian Schwegler wird wieder zum Salzburger. Im Duell mit dem FC Basel drückt der frühere Kapitän den Bullen fest die Daumen. Ein Aufeinandertreffen aus dem Jahr 2014 ist ihm bis heute ein Rätsel – sportlich wie emotional.
Mit 245 Pflichtspieleinsätzen ist Christian Schwegler bis heute Rekord-Legionär bei Vizemeister Salzburg. Der 41-Jährige gewann sechsmal die Meisterschaft mit den Bullen und stemmte fünfmal die Cup-Trophäe gen Himmel. Von einer derartigen Dominanz sind die Bullen aktuell weit entfernt. Der Schweizer verfolgt das Geschehen bei seinem Ex-Klub noch immer genau und drückt diesem heute (21, auf ServusTV) in der Europa League gegen den FC Basel fest die Daumen. „Ich war so lange in Österreich und habe nicht viele Berührungspunkte mit dem FC Basel. Daher bin ich klar für Salzburg.“
Die Entwicklung der Bullen betrachtet er skeptisch. „Ich verfolge den Klub regelmäßig, schaue mir auch sicher das Spiel gegen Basel an. Man hat aber in den letzten Jahren seine Identität verloren, zumindest was die Spielart betrifft. Salzburg ist etwas vom Weg abgekommen.“
Seit Christoph Freund weg ist, ist man nicht mehr so erfolgreich
Christian Schwegler
Schwegler betont, dass früher „immer eine klare Handschrift erkennbar war. Seit Christoph Freund weg ist, ist man nicht mehr so erfolgreich“. Ob es daran liegt, wolle er aber nicht beurteilen. „Weil es von außen schwierig zu sagen ist, wie das Innenleben aussieht.“
Schmerzhaft ist für Schwegler der Gedanke an die Duelle 2014. Auswärts holte Salzburg ein 0:0, er selbst verletzte sich dabei und fehlte im Rückspiel. In diesem führten die Bullen in Überzahl 1:0, als die Basel-Fans beinahe einen Abbruch erzwangen. Nach einer Unterbrechung verlor Salzburg den Rhythmus, setzten sich die Gäste mit 2:1 durch. „Wir waren über weite Strecken das bessere Team, haben aber den Faden verloren. Warum das so war, ist mir bis heute unerklärlich.“
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