Auch Dienstagabend strömten Wintersport-Fans wieder in den Süden des Bundeslandes. Neben dem Nightrace in Flachau stand auch der Snowboard-Weltcup unter Flutlicht in Bad Gastein auf den Eintrittskarten der Fans, die teilweise sogar aus dem Ausland anreisten. Das Event im Gasteinertal steht jedoch im Schatten des Megaauflaufs in Flachau. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Manuel Grill.
Während sich in großen Teilen des Salzburger Landes der Schnee wieder verabschiedet, hatte Bad Gastein noch etwas von einem Winterwunderland. Ein Wunderland ist es auf jeden Fall für die Snowboard-Elite. Die immer wieder vom Weltcup-Event im Pongau schwärmt. Sei es die Stimmung, die Hingabe des Organisatoren-Teams oder der Trip mit dem Schneemobil zum Starthäuschen.
Wenn man am Start steht und die Leute sieht und hört, ist das schon sehr speziell.

Andreas PROMMEGGER, ÖSV-Snowboarder
Bild: GEPA
„Wenn man am Start steht und die Leute sieht und hört, ist das schon sehr speziell“, freute sich Andreas Prommegger. Auch Siegerin Lucia Dalmasso war begeistert: „So eine Atmosphäre habe ich wirklich nicht erwartet!“
Aber nicht nur bei den Athletinnen und Athleten steht der Pongauer Ort hoch im Kurs, auch das Publikum ist jedes Jahr hochzufrieden. 2026 fanden sich wieder über 2000 Menschen auf der Bucheben ein. „Wir kommen seit Jahren immer extra aus Bayern, der Night Event ist einfach ein Highlight“, strahlte der 47-jährige Michael, großer Fan von Deutschlands Ramona Hofmeister.
Zu Unrecht im Flachau-Schatten
Nils (38), der sich hingegen zum ersten Mal den Parallel-Slalom im Pongau nicht entgehen lassen wollte, staunte: „Hier sieht man ja den ganzen Hang, und die Stimmung ist auch richtig gut!“ Seit Jahren steht der Event im Gasteinertal im Schatten des Damen-Slaloms in Flachau – und das zu Unrecht. Wie Bad Gastein Jahr für Jahr aufs Neue unter Beweis stellt.
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