Winterliche Wetterkapriolen! In allen Teilen des weiten Landes waren die Straßen gestern in der Früh mit einer zentimeterdicken Eisschicht überzogen.
Nicht nur für Hausbesitzer, die ihre Gehsteige von Schnee und Eis befreien mussten, war das Winterwetter gestern eine Herausforderung. Auch für die Trupps des Straßendienstes bedeutete der Eisregen, der auf den Schneefall folgte, eine schlaflose Nacht. 1500 Mann waren ihren den Räum- und Streufahrzeugen in ganz Niederösterreich im Einsatz. Selbst erfahrene Mitarbeiter können sich an eine derartige Wetterlage kaum erinnern: „Dass der gefrierende Regen wirklich das ganze Land betraf, war sehr außergewöhnlich, weil meist verschiedene Regionen unterschiedlich stark betroffen sind“, heißt es aus der Straßendienst-Zentrale.
Alle Landesviertel betroffen
Jedenfalls waren gestern in der Früh in allen Landesvierteln die Asphaltflächen oft mit einer 1 bis 2 Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt – was zu zahlreichen Unfällen und Verletzten und sogar zu einer vorübergehenden Sperre des Flughafens Schwechat führte. Auch Neuschnee musste im gesamten Bundesland von den Straßen geräumt werden – bis zu 15 Zentimeter waren es rund um Gloggnitz im Industrieviertel, zehn Zentimeter bei Weitra im Waldviertel, acht Zentimeter in Amstetten im Mostviertel und selbst im sonst wettermäßig milden Weinviertel waren es fünf Zentimeter bei Zistersdorf.
Unermüdlicher Einsatz
Mit 2000 Tonnen Salz sowie 6000 Tonnen Splitt sorgten die Teams des Straßendienstes dafür, dass die heimischen Verkehrswege möglichst früh wieder befahrbar waren. „Die Mitarbeiter haben wirklich alles gegeben, um auch unter schwierigsten Wetterbedingungen die Sicherheit auf den Straßen gewährleisten zu können“, hebt Verkehrslandesrat Udo Landbauer den unermüdlichen Einsatz hervor. Bereits vor dieser außergewöhnlichen „Eis-Nacht“ hatten die Räumtrupps auf Niederösterreichs Straßen seit Jahresbeginn 97.500 Arbeitsstunden absolviert.
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