Explosion in Wohnhaus

Schmuck-Poliertrommel für Böllerbau verwendet

Steiermark
10.01.2026 18:04

In einer Maschine zur Schmuckreinigung mischte ein Steirer hochexplosive Stoffe und löste dadurch eine Explosion in einem Wohnhaus in Eibiswald aus. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern noch an. 

Vor knapp einem Monat kam es in einem Einfamilienhaus in Eibiswald zu einer gewaltigen Explosion. Ein 20-Jähriger hatte versucht, Selbstlaborate für Böller und Raketen in Eigenregie herzustellen. Selbstlaborate sind hochexplosive Stoffe, die nicht nach zugelassenen Vorschriften und ohne Ausbildung produziert werden, was hierzulande strengstens verboten ist.

Der junge Mann überlebte das brandgefährliche Experiment unverletzt, weil er gerade nicht im Raum war, als alles in die Luft flog. Das Haus ist aber zum Teil unbewohnbar und wird es über den Winter bleiben.

Je feiner, desto größer die Sprengkraft
Wie erste Ermittlungen jetzt ergaben, dürfte der junge Mann eine Maschine zur Schmuckreinigung (eine sogenannte Poliertrommel) umfunktioniert haben, um damit Chemikalien ganz fein zu mahlen. Denn je feiner das Material, desto besser die Sprengkraft und die Effekte der Böller und Raketen. Er wollte seine Silvesterproduktion – angeblich nur für den Eigenbedarf –  damit offenbar beschleunigen.

In der Kugeltrommel dürfte es dann zu einer Reaktion gekommen sein, die zur Explosion führte. Noch sind die Ermittlungen des Landeskriminalamtes aber nicht abgeschlossen. Fraglich ist etwa noch, wie viel Gefahr von dem „Bau-Material“ ausging, das von der Polizei im Haus sichergestellt wurde.

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