Mit einer gezielten Offensive sorgt die EVN jetzt dafür, dass die Stromnetze nicht „reißen und es immer hell“ bleibt im weiten Land!
Blackout – ein mögliches Szenario, das auch über dem weiten Land schwebt. Kühe im Stall, Maschinen in den Hallen, Licht in den Häusern: Alles hängt am Strom. Genau hier setzt die EVN an. Still, technisch – aber mit klarer Durchschlagskraft baut Niederösterreich an seiner elektrischen Lebensversicherung.
Das Herzstück der Offensive des blau-gelben Versorgers heißt Speicherinitiative. Klingt sperrig, ist aber entscheidend: Batterien, groß wie Container oder klein wie im Einfamilienhaus, sollen überschüssigen Strom aufnehmen und dann liefern, wenn Wind und Sonne Pause machen. „Großbatteriespeicher sind ein zentrales Puzzlestück für eine sichere, erneuerbare Energiezukunft“, so EVN-Sprecher Stefan Zach. Klar definiertes Ziel: 300 Megawatt Speicherkapazität bis 2030 – für Gemeinden, Betriebe und Haushalte. Beratung, Bau, Betrieb und sogar die Vermarktung: alles aus einer Hand.
Konkretes Beispiel: In Trumau läuft ein Batteriespeicher im Verbund mit Windpark und Photovoltaik. In Dorfmühle an der Ybbs (Bezirk Amstetten) wiederum ging heuer der nächste ans Netz – eingebettet in ein Kleinwasserkraftwerk. 0,6 Megawatt Leistung, 1,2 Megawattstunden Kapazität. 125 Haushalte immerhin einen Tag mit Strom versorgen.
Größter Energiespeicher Österreichs
Und es geht weiter. Am Energieknoten Theiß – dort, wo seit 2024 schon ein Hybridspeicher arbeitet – soll einer der größten Batteriespeicher Österreichs entstehen: 70 Megawatt. Ein Kraftpaket gegen Lastspitzen, gegen Schwankungen, gegen das große Dunkel. Niederösterreich rüstet auf. Leise, aber entschlossen. Damit das Licht auch morgen noch angeht. Und um Frankenfels im Bezirk St. Pölten für die Energiezukunft zu wappnen, wurde dort die Netzinfrastruktur gestärkt. Zach: „Die vermehrte Einspeisung durch PV-Anlagen, sowie die höheren Bezugsleistungen von Wärmepumpen oder E-Ladestationen machte eine Verstärkung des Stromnetzes im Bereich Markt und Rosenbühelrotte unbedingt notwendig. In der Bahnhofsiedlung hat unser Netz die Trafostation entsprechend modernisiert.“
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